Okinawa-Aufenthalt 2025 (Teil 2)
Noch ein paar Worte von mir, Thomas Heinze, Dojoleiter des Oshiro Dojo Schwerte und „Reiseleiter“ der diesjährigen Reise unserer Gruppe nach Okinawa.
Ich praktiziere Karate nun schon seit mehr als 30 Jahren und halte es für sehr, sehr wichtig, dass die Praktizierenden dieser Kampfkunst verstehen, woher Karate kommt. Ich glaube fest daran, dass die Kenntnis der Kultur und Geschichte Okinawas bzw. des Ryukyu-Königreiches sehr hilfreich ist um zu verstehen, warum Karate (oder auch okinawanisches Kobudo) so ist, wie es ist. Karate kann so viel mehr lehren als nur, wie man möglichst effektiv jemanden „umhaut“.
Natürlich kann man heutzutage viel im Internet und aus Büchern lernen und erlesen. Aber jeder, der einmal auf Okinawa war mit Ziel, dort Kampfkünste zu praktizieren und dort Land und Leute kennengelernt hat, wird verstehen was ich meine, wenn ich sage: man muss einmal dagewesen sein.
Deswegen lade ich immer wieder Schüler einer Schule dazu ein, mich auf meinen Reisen zu begleiten. Ich spiele gern den Reiseleiter und zeige meinen Schülern dann die schönen Ecken der Insel, aber insbesondere auch die Orte, die Kampfkunst-Geschichte atmen.
Nur wenige wissen leider, welche Bedeutung der Shiseibyo-Tempel mit der angeschlossenen Meirindo (Kume Shiseibyo | Kume Shiseibyo | Understanding the Ryukyu Kingdom) oder der Matsuyama koen für die okinawanischen Kampfkünste haben. Das lernt man bei einer solchen Reise, wenn man mich begleitet. Und man hat natürlich unzählige wunderbare kleine Erlebnisse die nichts mit mir zu tun haben…
Thomas Heinze
Hier noch zusätzlich Fotos von unserem Training des Koden Hachiman ryu Jissen Battojutsumit Hamamoto Sensei und seinen vielen Senpais. Vielen, vielen Dank an ihn und seine Schüler für die vielen Anregungen und die Geduld beim Unterricht von mir und meinen Schülern. (Fotos: Manfred Ewers)



















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